Die Historie von Schloss Erolzheim
Urkundlich wird Erolzheim erstmals am 4. Februar 1040 in einer von König Heinrich III ausgestellten Urkunde erwähnt. Vom 12. bis 16. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Herren von Erolzheim. 1517 verleiht Kaiser Maximilian den Herren von Erolzheim die Hochgerichtsbarkeit über die Dörfer Erolzheim und Kirchdorf.
1594 erwirbt Konrad der Ältere von Bemmelberg die Herrschaft Erolzheim. 1806 fällt Erolzheim an die Bayern - 1810 kommt es an Württemberg. Mit dem Tode Alois Sebastian von Bemmelberg erlischt 1826 dieses Geschlecht. Die Herrschaft ging daraufhin an den Kaufmann Kiesow zu Augsburg über.
Nach einigen weiteren Wechseln erwarb 1915 der aus Ulm stammende Geheimrad Albert Konstantin von Kienlin das Schloss und Rittergut Erolzheim. Am 13. September 1945 brannte das Schloss bis auf die Grundmauern nieder. 1987 wurde das Schloss von der Familie von Kienlin verkauft und von 1993 bis 1995 durch den Kaufmann Ernst Stobbe aufwendig saniert.
Seit September 2011 verleiht die Gastronomie-Familie Diehl aus München dem Schlosshotel Erolzheim neuen Glanz und Lebendigkeit.